Eigentlich ist es müßig,

über so etwas zu sprechen. Es gibt halt Dinge zwischen Himmel und Erde, die keiner Erläuterung bedürfen. Diese sind nun einmal so und man muss nicht für alles eine Erklärung parat haben. Oder wer fragt schon, warum eine Hummel fliegen kann? Richtig, weil sie nicht weiß, dass sie es nicht kann.

Des Weiteren gibt es nun einmal Dinge im Leben, die gehören einfach zusammen. Wie das Amen in der Kirche zum Beispiel. So sucht jedes Töpfchen im Leben sein Deckelchen. Bevor die Tipp-Kick-Kicker-Gemeinschaft - kurz: TKKG - ihren heiligen Gral fand, vergingen jedoch einige Jahre des sinnlosen Sporttreibens.

Erstes Tipp Kick Spiel - 1919 im Sauerland
In der Grundschule schien man allerdings schnell die ultimativen Sportarten gefunden zu haben: Fußball und Rugby. Zugegeben, es war durch die Beeinflussung der Gesellschaft bzw. den Instanzen des Elternhaus nicht immer ganz einfach, die volle Überzeugung für diesen Sport darzulegen. Der Verschleiß an Teamutensilien wie Hosen und Pullis sowie an blauen Flecken und Prellungen war eben enorm. Doch die jungen Stürmer und Dränger ließen sich dadurch nicht von ihrem Weg abbringen, sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu verschreiben.
So stand eine Sache für die nach Erfolg und Verwirklichung strebenden Sportler als Grunddogma fest: Wir wollen weg von Trendsportarten und für uns selbst den Sinn entdecken.

Nach diesem Prinzip betrat man nun den höheren Bildungsweg und musste sich mit Beschäftigungen auf dem Bamberg befassen. Doch auch dort blieb man zunächst den alten Säulen treu, lediglich Tischtennis betrat zusätzlich den Kreis der Aktivitäten. Alles schien seinen Gang zu gehen, denn man traf dort die anderen Mitglieder der heutigen TKKG und die Gleichgesinnten wurden zu treuen Weggefährten.

Mit der zunehmenden Erkenntnis, dass man auf dem Gymnasium das Gehirn nicht nur gebrauchen und fördern sondern auch betäuben kann, wichen die Interessen etwas vom Sport ab und erweiterten den Wirkungskreis der Helden nun auch auf ausgelassene Feiern und intensivste Trinkgelage.

So befand man sich zunehmend in einem Gewissenskonflikt.

Denn schnell merkte man, dass sich schwerwiegende körperliche Ertüchtigung nicht mit den Freuden des Alkoholgenusses verbinden ließ. Ein Teufelskreis. Doch der unbändige Wille, dieses Ziel zu erreichen, ließ sie nicht nur die offensichtlichen Möglichkeiten austarieren, sondern man befasste sich auch als Querdenker und Pioniere mit dieser Thematik.

Zu einem Augenblick, als keiner mit einer Lösung rechnete, da stolperte man über den Stein der Weisen. Kurz vor dem Abitur, wurde das "Seminar Lernern lernen" durchgeführt. Auf dieser Veranstaltung betrat das "Tipp-Kick-Spiel" zum ersten mal den Lebensraum der Gemeinschaft. Dieses Spiel fesselte von nun an die Gemüter und die Lösung für eine bessere Welt war gefunden. Allein der Gedanke, eine intellektuelle Sportart betreiben zu können, die nicht von körperlichen Geschicken abhängt sondern die es eher erlaubt, endlich damit aufzuhören weniger beim Sport zu trinken und den geistigen Eskapaden Fortgang geben zu können, war das Faszinosum, was die Gemeinschaft zu dem gemacht hat, was sie heute ist.

Eine verschworene Einheit, die sich mit ganzem Herzen dem verschrieben hat, was in dieser Welt leider mittlerweile Seltenheitswert hat. Freundschaft, Einsatzwille, der Mut Barrieren zu überschreiten und hemmungslose Hingabe.

Diese Internet-Seite mag ein Zeugnis dessen sein, was wir für diesen Sport empfinden und ihn vielleicht auch anderen ans Herz legen.

Denn eins ist klar: Dieser Sport macht aus uns glücklichere Menschen, die durch dieses Bindeglied niemals den Bezug zueinander verlieren werden. Sport Frei!

TKKG - die Profis sind wir...